Technische Realisierung

Es gibt unterschiedliche Arten von Cloud Computing. Eine mögliche Gliederung ist der sogenannte technische Cloud-Stack mit drei Schichten, in der obere Schichten auf den unteren Schichten aufbauen können, es aber nicht müssen:[13]

Technische Realisierung pyram

Cloud-Computing-Architektur
  • Infrastruktur
  • Plattform
  • Anwendung

Jede Schicht stellt hier einen Grad an Abstraktion dar. Auf diese Art können auch die unterschiedlichen Typen von „Clouds“ klassifiziert werden.

Infrastruktur (IaaS)

Dieses Modell wird als Infrastructure-as-a-Service (IaaS) bezeichnet.

Die Infrastruktur oder „Cloud Foundation“ stellt die unterste Schicht im Cloud Computing dar. Der Benutzer greift hier auf bestehende Dienste innerhalb des Systems zu, verwaltet seine Recheninstanzen (siehe virtueller Server) allerdings weitestgehend selbst. Dienste innerhalb des IaaS-Konzeptes sind typischerweise verteilte Persistenz (siehe Amazons Simple Storage Service) und ein Nachrichtendienst (siehe Message Oriented Middleware). Sind die Cloud-Dienste selbst noch hochskalierend ausgelegt, servertrifft dies nicht zwingend auf die Programme zu, die auf den vom Benutzer eingebrachten Recheninstanzen laufen.

Der Vorteil gegenüber traditionellen Datencentern ist die Skalierbarkeit: Die Recheninstanzen können je nach Anforderungen beliebig um weitere Instanzen erweitert oder verkleinert werden. Der Benutzer hat dabei vollen Zugriff auf die Instanzen mit der Eigenschaft, dass er für die Instanzen ab der Betriebssystemebene selbst verantwortlich ist.

Das größte Beispiel hierfür ist Amazon Web Services.

Plattform (PaaS)

→ siehe Hauptartikel: Platform as a Service (PaaS)

Der Entwickler erstellt die Anwendung und lädt diese in die Cloud. Diese kümmert sich dann selbst um die Aufteilung auf die eigentlichen Verarbeitungseinheiten. Im Unterschied zu IaaS hat der Benutzer hier keinen direkten Zugriff auf die Recheninstanzen. Er betreibt auch keine virtuellen Server. Im PaaS-Szenario bringt er ausschließlich seine Programmlogik in die Cloud ein, die ihm gegenüber als Programmierschnittstelle auftritt.

Die Infrastruktur der Cloud selbst kümmert sich hierbei um die erforderliche Instanziierung der Verarbeitungseinheiten und das Verteilen der zu verarbeitenden Daten.

Als Beispiel können hier die Produkte Windows Azure von Microsoft, „App Engine“ von Google oder „force.com“ von Salesforce.com der Plattform-Schicht zugeordnet werden.

Dadurch, dass der Benutzer hier nur seine Applikationslogik liefert, kann die Cloud die Anzahl der tatsächlich arbeitenden Instanzen nach Belieben erhöhen oder reduzieren. Die Abstraktion von jeglicher technischen Komponente ist hierbei explizit gewünscht, da der Benutzer der Cloud in erster Linie Daten verarbeiten, nicht aber das System administrieren möchte.alles in der cloud

Anwendung (SaaS)

→ siehe Hauptartikel: Software as a Service (SaaS)

Die Anwendungssicht stellt die abstrakteste Sicht auf Cloud-Dienste dar. Hierbei bringt der Benutzer seine Applikation weder in die Cloud ein, noch muss er sich um Skalierbarkeit oder Datenhaltung kümmern. Er nutzt eine bestehende Applikation, die ihm die Cloud nach außen hin anbietet. Dieser Anwendungsfall inkludiert die beiden darunterliegenden Ebenen, da die Cloud-Funktionalitäten wie hochskalierender, verteilter Speicher, ausfallsichere Infrastruktur und üblicherweise ein hochskalierendes Queuingsystem zwar die Grundlage der benutzten Anwendung sind, der Nutzer des SaaS-Dienstes damit allerdings nicht in Kontakt kommt.

Eine „Cloud-Anwendung“ im SaaS-Modell berücksichtigt typischerweise die folgenden Aspekte:

  • Das Design soll modular und serviceorientiert sein (Aufsetzbarkeit auf dem PaaS-Szenario).
  • Die Last ist nicht vorhersehbar, denn über Nutzungsintensität und Nutzerzahl einer Anwendung kann oft keine zuverlässige Aussage gemacht werden.
  • Die Anwendung soll dynamisch, verteilt und mandantenfähig sein.

Bekannte Beispiele für Cloud-Anwendungen sind Apple iCloud, Google Drive, Microsoft OneDrive, ownCloud oder Salesforce.com.

iaas

Quelle: Wikipedia

Entstehung der Cloud

Geschichte und Entstehung der CloudEntstehung der Cloud am Himmel

Cloud Computing – ein innovatives Thema der Gegenwart? Weit gefehlt! Die Entstehung der Cloud hat eine relativ alte Geschichte. Bereits in den 60er Jahren existierte der Gedanke des Cloud Computings bereits. In dieser Zeit wurden nämlich bereits die ersten Computer entwickelt und Rechenleistungen konnte das erst eMal zur Verfügung gestellt werden. Allerdings war aufgrund der schwachen sowie instabilen Internetverbindungen noch lange nicht an einen Durchbruch des Cloud-Business zu denken. Die Weiterentwicklung des Internets erfolgte dann im Laufe der 70er Jahre. Intel wurde zu dieser Zeit gegründet, eine weltweit erfolgreiche Firma, welche als erste das Versenden von Nachrichten möglich machte.

Um 1980 waren circa über fünf Millionen Geschäfts-Computer in Gebrauch. Im Jahr 1981 wurde der erste Personal-Computer auf den Markt gebracht und war somit für jeden (wohlverdienenden) Menschen zu kaufen. Schon 14 Jahre später beherrschten bereits kommerzielle Unternehmen nicht nur den Datenaustausch im Internet, sondern es war auch das Gründungsjahr der Internetshopanbieter Amazon und Ebay. Diese wurden 1995 gegründet.

Mit dieser Weiterentwicklung und dem Ausbau des Internets und auch dem Verkauf der dazugehörigen hardware war der Grundstein für die für die Nutzung von Cloud-Lösungen gelegt.

Wie viele von uns bereits mitbekommen haben, war dei weitere Zunahme an der Anzahl neuer Internetfirmen nach der jahrtausendwende. Damals hatten es Google, Amazon, Salesforce und weitere es noch schwer, Kunden für sich zu gewinnen und einen festen Platz am Markt zu erlangen. Gewinne wurden erst mit einer hochwertigeren IT-Infrastruktur erzielt und die Firmen konnten Wachstum am Markt erfahren.

Was genau ist Cloud Computing?

Cloud Computing beschreibt eine Anzahl von Technologien, die sogenannte skalierbare Lösungen und virtuelle IT-Ressourcen sowie Anwendungen über das Internet individuelle an Kund eund/ oder Projekt angepasst, anbieten. Cloud Computing kann in drei Hauptebenen unterteilt werden:

Saas:

Software as a Service -Dies beschreibt das Betreiben von Software und IT-Infrastruktur bei einem Dienstleister, welcher extern platziert ist. Es spart den Nutzern Softwareanschaffungs- und Betriebskosten, denn die Nutzung benötigt lediglich einen internetfähiger PC und natürlich einen Internetanschluss. Dabei wird die individuelle Nutzung wird in der Regel pro Benutzer und monatlich berechnet. Der Hauptnutzer ist dabei der Endanwender.

PaaS:

Platform as a Service – Der Service, der eine Computer-Plattform für zum Beispiel einen Entwickler von Webanwendungen zur Verfügung stellt. Der Unterschied zu Saas und IaaS besteht insofern, dass es keinen Zugang zu den Betriebssystemen gibt und nur über Application Programming Interface erreichbar ist. Außerdem kann behauptet werden, dass PaaS im Gegensatz zu SaaS hauptsächlich von Entwicklern genutzt wird.

IaaS:

Infrastructure as a Service – Ist eine Vielzahl von Anwendungsmöglichkeiten durch Anmietung zusätzlicher Rechnerinfrastruktur über einen Cloud Anbieter. Der Leistungsumfang kann nach Bedarf durch den Anwender ganz individuell angepasst werden.

Cloud Saas

Noch kurz hier einmal die wesentlichen Unterschiede zwischen traditionellem Hosting – wenn man zu Hause seine daten hat und speichert – und der Cloud:

  • Cloud Computing wird auf Nachfrage – individuell – verkauft
  • der Dienst wird vom Anbieter verwaltet, nicht vom Nutzer
  • Nutzer bestimmen, welche Dienste sie nutzen wollen, der Anbiter bestimmt den Preis
  • und ein großer Vorteil: Nutzer können sich von jedem Computer der Welt aus einloggen.

Die verschiedenen Cloud Formen in Kürze

Generell lässt sich die Cloud in drei verschiedene Formen einteilen:

Private Cloud

Anbieter und Nutzer sind im selben Unternehmen angesiedelt. Man kann Datensicherheitsprobleme somit ausschließen. Die Private Cloud wird innerhalb einer Abteilung derselben Firma betrieben. In der sogenannten Enterprise Cloud ist es dasselbe Unternehmen, Nutzer und Anbieter sind jedoch in verschiedenen Abteilungen stationiert.

Public Cloud

Hier ist die Cloud öffentlich. Dies bedeutet, dass sie von verschiedenen Unternehmen und sogar Kunden genutzt Clod formenwerden kann. Sie wird in die Exclusive Cloud, in welcher Anbieter und Nutzer sich kenne und Verträge abschließen, und die Open Cloud, in welcher Anbieter und Nutzer sich nicht kennen und Verträge abschließen unterschieden. Im Gegensatz zur Private Cloud muss sich hier jeder Nutzer selbst Gedanken über die Sicherung seiner Daten machen und in diesem Zusammenhang auch den Anbieter auswählen.

Hybrid Cloud

Hier besteht die zusätzliche Public Cloud-Nutzung als Ergänzung zur Private Cloud von einem Unternehmen, um mögliche Belastungsspitzen abzufedern.

Zwei Beispiele für bekannte Cloud Nutzer

Warum setzten Unternehmen auf die Nutzung von Cloud, selbst, wenn diese es vorher gar nicht geplant hatten? Oftmals hat dies wirtschaftliche Gründe, wie auch bei Salesforce und Google. Kerngeschäfte können über die Cloud sehr viel effizienter abgehandelt werden.

Warum nutzt Salesforce Cloud Computing?
Salesforce hat im Gegensatz zu Google von Anfang an sein Kerngeschäft darauf ausgerichtet, Unternehmensanwendungen auf Basis von SaaS anzubieten. Damit musste das Unternehmen eine eigene hochskalierbare und hoch verfügbare IT-Infrastruktur aufbauen und somit ihre Kunden die angebotenen Services jederzeit zuverlässig bereitstellen zu können. Das Geschäftsmodell hätte sonst nicht funktioniert.

Warum hat Google Cloud Computing?
Bei Google steht die Indizierung des Internets im Vordergrund. Dafür wird eine extrem hohe Rechenleistung benötigt, die nur durch den Aufbau einer sehr leistungsfähigen IT-Infrastruktur bereitgestellt werden kann. Außerdem möchte die Firma auch seinen Nutzern einen zuverlässigen und schnellen Dienst während der Suche von Informationen im Internet bereitstellen. Auch hierbei spielen Aspekte der Hochskalierbarkeit und Hochverfügbarkeit eine besondere Rolle.

Der Umgang der Firmen mit HerausforderungenCloud Entstehung Google

Wie gehen die beiden Anbeiter Amazon und Google mit Herausforderungen im Bereich Cloud Nutzung um? Es geht im Folgenden um e drei typischen Charakteristika des Cloud Computings:

Skalierbarkeit

  • Salesforce:
    Die Unternehmensanwendungen dieses Unternehmens sind auf kleine Startups bis hin zu großen Unternehmen spezialisiert. Die Infrastruktur muss so dementsprechend mit großen Anfragemengen umgehen können und angepasst werden.
  • Google:
    Realistischer Weise ist hier die Menge an Suchanfragen für einen bestimmten Zeitraum sind nicht exakt vorhersagbar. So muss die Infrastruktur mit einer unerwartet hohen Belastung zurechtkommen.

Verfügbarkeit

  • Salesforce:
    Die Kunden von dem Unternehmen Salesforce nutzen geschäftskritische Unternehmensanwendungen und speichern ihre Daten in der Cloud des Anbieters. Auf diese Daten müssen sie jederzeit zugreifen können.
  • Google:
    Wer kennt die Suchmaschine Google nicht? Speziell wegen dem hohen Bekanntheitsgrad der Firma, muss die Googlewebsite imm erund jederzeit von überall her erreichbar sein. Denn sollte die Webseite einmal nicht erreichbar sein, würde dies zu einen enormen Imageverlust führen.

ZuverlässigkeitCloud Entstehung Zeug

  • Salesforce:
    Die Kunden von Salesforce müssen sich auf die einwandfreie Datenhaltung – Speicherung –  und der Funktion der genutzten Anwendungen unter allen Umständen verlassen können.
  • Google:
    Hier müssen sich die Nutzer der Google Suchmaschine natürlich sich auf die Suchergebnisse verlassen können.

Einsatzlösung: Private Cloud

half cloud

Public Cloud als Konkurrent zur Private Cloud

Die Entscheidung für eine Public oder Private Cloud muss sehr genau abgewogen werden. Die Wahl der öffentlichen Variante mag naheliegend sein. Sie kann sich jedoch letztendlich als kostspieliger herausstellen. Die Public Cloud soll effiziente Abläufe ermöglichen sowie skalierbar und zuverlässig sein, so ihr Versprechen. Doch mehr als einmal wurden in sie gesetzte Erwartungen nicht erfüllt. Das vorrangige Problem des Public Cloud Computing besteht in der Nutzung einer mit anderen geteilten Infrastruktur.

Die Folge: Sicherheitsprobleme und mögliche Beeinträchtigungen durch inkompatible Hardware von Dritten. Bei der Private Cloud hingegen behält ein Unternehmen die vollständige Kontrolle über eigens zugeteilte Ressourcen, die höhere Verlässlichkeit und Sicherheit bieten.

Was ist unter Private Cloud Computing genau zu verstehen?

Die Private Cloud ist vom Prinzip her eine interne Cloud-Infrastruktur, deren Nutzung allein durch eine cloud was tuneinzelne Organisation erfolgt oder deren Services lediglich für eine festgelegte Gruppe von Anwendern zugänglich sind. Das Private Cloud Computing erfordert ein Netzwerk mit Server-Hardware (vielfach zur Server-Virtualisierung), Datenspeicher und Verwaltungs-Tools. In den meisten Fällen erfolgen Bereitstellung und Administration der Private-Cloud-Ressourcen unternehmensintern. Es kann jedoch auch ein Managed Services Provider (MSP) als externer Dienstleister beauftragt werden, der die benötigte Infrastruktur in Form einer Virtual Private Cloud anbietet.

Bei einer im Jahr 2010 unter IT-Entscheidern durchgeführten IDC-Umfrage sollten Teilnehmer angeben, wie wahrscheinlich die Implementierung einer Private Cloud in ihrem Unternehmen sei. Die Mehrheit (57 Prozent) wählte mindestens den Wert „5“ auf einer bis „10“ reichenden Skala. Für eine Public Cloud konnten sich entsprechend nur 42 Prozent begeistern. Ein weiteres Ergebnis: 29 Prozent der Unternehmen setzten zum Zeitpunkt der Umfrage bereits eine Private Cloud ein oder planten deren Einführung. Für weitere 44 Prozent kam dieses Cloud-Modell zumindest in Betracht. Die Resultate belegen das rege Interesse am Thema Private Cloud und die grundlegend hohe Bereitschaft, die Technologie im Unternehmen einzusetzen.

Cloud-Option 1: Externe Festplatte an DSL-Router anschließen

 
  • Der Anschluss einer externen Festplatte per USB-Anschluss an Ihren DSL-Router ist im Grunde die billigste Cloud-Lösung, insofern Sie bereits einen geeigneten Router besitzen. Werfen Sie am besten einen Blick ins Handbuch, um sicherzugehen, dass sich Ihr Router und Ihre USB-Festplatte vertragen. Neben vielen Fritzbox-Modellen und denen anderer Hersteller, unterstützen auch die meisten von Providern bereitgestellten Router diese Funktion.
  • Wie Sie Ihren Router konfigurieren, zeigen wir Ihnen in diesem Praxistipp. Wie Sie Ihre Festplatte cloud serveram besten an Ihrem Router einrichten, sehen Sie am besten am Beispiel der Fritzbox. Sollte Ihre USB-Festplatte nicht von Ihrem Router erkannt werden, gibt es dafür verschiedene Lösungsansätze.
  • Da Ihre Internet-Verbindung alle 24 Stunden zwangsweise von Ihrem Provider getrennt wird und sich so auch die IP-Adresse ändert, mit der Sie auf Ihren angeschlossen Netzwerkspeicher zugreifen können, brauchen Sie eine sogenannte DynDNS oder eine entsprechende Alternative. Diese Dienste ermöglichen es, die wechselnde IP-Adresse Ihres Routers mit einer dauerhaften Domain zu verknüpfen. So bleibt Ihr Netzwerkspeicher stets erreichbar.
  • Der Fritzbox-Hersteller AVM bietet einen eigenen DynDNS-Dienst mit Namen „AVM MyFritz“ an. Wie Sie diesen auf Ihrer Fritzbox einrichten, zeigen wir Ihnen in diesem Praxistipp. Alternativ können Sie beispielsweise das kostenlose Angebot „selfHOST Free“ des sächsischen Providers selfHOST nutzen. Neben DynDNS gibt es andere, vergleichbare Dienste, die zum Teil ebenfalls kostenlos angeboten angeboten werden.

Cloud-Option 2: NAS ans Netz bringen

  •   Mit einer Netzwerkfestplatte (Network Attached Storage, kurz NAS) haben Sie eine ähnliche Lösung wie in Option 1 zur Hand, nur dass hier alles in einem Gerät kombiniert ist. Verschaffen Sie sich am besten zuallererst einen Überblick über die verschiedenen Hersteller und Angebote.
  • Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Festplatte nicht nur aus dem heimischen Netzwerk, sondern auch aus dem Internet ansprechbar ist. Diese Funktion wird häufig als „Web-Server“, „Web Access“, oder etwa „MyCloud“ aufgeführt. Dies schließt meist einen integrierten DynDNS-Dienst mit ein.
  • Das NAS können Sie ähnlich Ihrem Router über ein Browser-Interface oder eine spezielle, beigelegte Software konfigurieren. Wie Sie den NAS-Server genau einrichten, zeigen wir Ihnen in diesem Praxistipp.
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Cloud-Expertenlösung: Owncloud einrichten

  • Für Profis ist die frei verfügbare Software „Owncloud“ interessant: Vorausgesetzt Sie verfügen über einigermaßen gute Linux-Kenntnisse und wissen im Ansatz, wie man einen Web-Server einrichtet. Denn wer „Owncloud“ nutzen will, muss im Idealfall alles selbst in die Hand nehmen und manuell einrichten.
  • Dafür bietet die Software nicht nur den Zugriff auf persönliche Dateien und Dokumente, sondern synchronisiert auch Kalender-, Adressbuch- und Notizeinträge. Apps für Android und iOS halten Sie so unterwegs auf dem neuesten Stand. Wer es sich etwas einfacher machen will, dafür aber auf etwas Privatssphäre verzichtet, kann auch bei verschiedenen Anbietern (Übersicht) voreingestellte „Owncloud“-Server nutzen.
  • Starthilfe für die manuelle Konfiguration von „Owncloud“ finden Sie in diesem Guide.

Wie betreibe ich eine private Cloud?

Wer die Kontrolle über die eigenen Daten behalten möchte und sich nicht abhängig machten möchte von großen Unternehmen, die möglicherweise auch noch im Ausland sitzen, kann sich eine eigene Cloud anlegen. Es geht aber auch selbstbestimmter – mit einer privaten Cloud. Damit gemeint ist in der Regel eine Kombination von Hard- und Software, durch die man selbst zum Betreiber eines Cloud-Dienstes für die eigenen Daten werden kann. Benötigt werden dazu grundsätzlich drei Komponenten:

  • Ein Computer, der für Dauerbetrieb ausgelegt ist,
  • eine Software, die Cloud-Funktionen bereitstellen kann und
  • ein Internet-Anschluss, über den Uploads möglich sind.good and bad cloud

Inzwischen sind diverse Software-Lösungen für private Clouds verfügbar, auch als Open-Source-Software und kostenlos. Es befinden sich preisgünstige Endgeräte in Entwicklung, die fertig vorinstallierte Private-Cloud-Systeme darstellen und die man nur noch ans Internet anzuschließen braucht. „Freedom Box“ ist eine bekannte Initiative aus dem Umfeld der Free Software Foundation, die versucht eine solche Plug’n’Play-Software für die eigene Cloud zu entwickeln „Freedom Box“. Diese Systeme können vielerlei Cloud-Dienste bereitstellen, neben fernnutzbarem Speicher zum Beispiel auch Kalenderdienste, die übers Internet abfragbar sind.

Cloud: Rechtliche Fragen

Rechtliche Fragen bezüglich Cloud Computingparagraph

Datensicherheit

Datensicherheit bedeutet die technischen und organisatorischen Maßnahmen umzusetzen, um Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität der IT-Systeme sicherzustellen.

Public Cloud-Anbieter bieten weit mehr Sicherheit, als es sich ein deutsches mittelständisches Unternehmen leisten kann. Das hängt damit zusammen, dass Cloud-Anbieter gezielt in den Aufbau und die Wartung ihrer Cloud Infrastrukturen investieren und ebenfalls das dafür notwendige Personal beschäftigen und die entsprechenden organisatorischen Strukturen geschaffen haben. Hierzu werden jährlich Milliarden von US-Dollar in die Hand genommen. Es gibt nur wenige Unternehmen außerhalb der IT-Branche, die in ähnlicher Weise in IT-Sicherheit investieren können und wollen.

 Datenschutz

Beim Datenschutz geht es um den Schutz der Persönlichkeitsrechte während der Datenverarbeitung und den Schutz der Privatsphäre.

Dieses Thema sorgt bei den meisten Unternehmen für die echten Kopfschmerzen. Denn beim Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz macht der Gesetzgeber kurzen Prozess. Es geht zunächst also darum, den Cloud-Anbieter für die Einhaltung der im §9 festgehaltenen Regeln im Bundesdatenschutzgesetz in die Verantwortung zu nehmen und dies selbst auf Basis von §11 zu überprüfen. Für die Erfüllung von §11 empfiehlt es sich auf die Gutachten von Wirtschaftsprüfern zurückzugreifen, da kein Anbieter jeden Kunden einzeln ein Audit durchführen lassen kann.

Der Datenschutz ist ein absolut wichtiges Thema, schließlich handelt es sich dabei unsensibles Datenmaterial. Es ist aber in erster Linie ein rechtliches Thema, was durch Maßnahmen der Datensicherheit gewährleistet werden muss.

Cloud und rechtliche Fragen

Cloud Computing ist derzeit in Mode, insbesondere Begriffe wie “Software as a Service” oder rechtsfrage“Infrastructure as a Service” sind weitverbreitet. Jedoch gibt es Konflikte mit dem deutschen Datenschutzrecht – einige Juristen sind sogar der Ansicht, dass Cloud Computing derzeit nach deutschen Recht generell unzulässig sei (ich nicht). Neben dem Datenschutzrecht dürfen beim Cloud Computing auch andere wichtige Vorschriften nicht übersehen werden, wie z.B. Aufbewahrungspflichten für Dokumente, Pflicht zur Wahrung von Betriebsgeheimnissen und ggf. die Regelungen des Verbraucherschutzrechts. Wichtig ist weiterhin die Frage des Zugriffs Dritter auf Daten in der Cloud. Dies betrifft nicht nur die Sicherheit gegen Hacker sondern insbesondere auch um legale Zugriffe, Z.B. durch Finanzbehörden oder Sicherheitsorganisationen (US-Amerikanische Behörden haben Zugriff auf alle Daten auf amerikanischen Servern!).

Bei Auslagerung von Daten in die Cloud liegt in aller Regel eine Verarbeitung personenbezogener Daten vor. Damit findet – auch bei privaten Clouds – § 9 BDSG mit seinen Anlagen Anwendung, was zu umfangreichen Anforderungen an die Datensicherheit führt. Bei Public Clouds ist zudem in der Regel eine Auftragsdatenverarbeitung im Sinne des § 11 BDSG anzunehmen, was zu weiteren rechtlichen Anforderungen führt, die ein Rechtsanwalt begleiten sollte. Insbesondere ist es aufgrund Vorgaben des Datenschutz nur schwer möglich, einen Anbieter mit Sitz außerhalb der EU zu wählen, was beim Cloud Computing offensichtlich zu erheblichen Problemen führt. Hier ist daher sicherzustellen, dass die Anbieter durch Selbstbindung und verbindliche Zusagen ein hohes Sicherheitsniveau gewährleisten.

Wenn die Voraussetzungen an die Auftragsdatenverarbeitung nicht vorliegen, muss eine Rechtfertigung nach § 28 BDSG vorliegen. Bei weltweiten-Clouds sind “Safe Harbor“-Regelungen oder EU-Standard-Vertragsklauseln zu prüfen, wofür nach deutschem Recht eine zweistufige Prüfung vorzunehmen hinsichtlich angemessenem Schutzniveau und Rechtfertigung. Zu empfehlen sind im Cloud Computing insbesondere lokale/deutsche Anbieter, die meist ein hohes Sicherheitsniveau bieten und mit denen die Einhaltung der Vorschriften zu Datenschutz und Datensicherheit meist gewährleistet ist.

Personenbezogene Daten

Der Cloude-Kunde  wird die Bestimmungen des Bundesdatenschutzgesetzes also meistens einhalten müssen, da er auch personenbezogene Daten weitergibt. Er kann zwar seine Daten und deren Verarbeitung auslagern, nicht aber die juristische Verantwortung.

Grundsätzlich dürfen solche personenbezogenen Daten nur in Deutschland, einem EU-Land, oder einem Staat des Europäischen Wirtschaftsraumes, also Liechtenstein, Norwegen oder Island verarbeitet werden. Dazu kommen noch Länder, die von der EU-Kommission als sichere Drittländer eingestuft werden, dies sind derzeit Argentinien, Kanada, die Schweiz, sowie die Kanalinseln Guernsey und Isle of Man.  Sind an für den Cloud-Provider  Subunternehmen tätig, müssen auch sie in diesen Ländern arbeiten.

Bei personenbezogenen Daten müssen Cloud-Anbieter gemäß Bundesdatenschutzgesetz noch eine Reihe weiterer Voraussetzungen erfüllen. Die Anforderungen in Stichworten: Nur ein begrenzter Personenkreis darf Zutritt zu den Rechenzentren haben, diese müssen durch Kontrolle gesichert sein – sowohl  physisch (Ausweiskontrolle) als auch elektronisch (Firewall). Es muss gewährleistet sein, dass nur berechtigte Personen auf die Daten  zugreifen können, und dass die personenbezogenen Daten nicht von Unberechtigten gelesen oder gar kopiert werden, hier steht der Schutz der Datenübertragung im Vordergrund. Bei den Daten muss erkennbar sein, wer sie wann eingegeben, geändert oder gelöscht hat. Personenbezogene Daten, die zu unterschiedlichen Zwecken erhoben wurden, müssen getrennt verarbeitet werden.  Wie alle anderen Daten auch sollen auch diese Daten – so die Gesetzesvorschrift –  vor Verlust oder Zerstörung gesichert werden, hier arbeitet man in der Regel mit der Duplikation von Daten, also dem ständigen zeitnahen Kopieren auf einem getrennten Rechner.

green schützen

Schutz der firmeneigenen Daten

Bei den firmeneigenen Daten treten andere Aspekte in den Vordergrund – wenngleich das Problem das gleiche ist. Wenn Sie also die personenbezogenen Daten, die Sie an den Verarbeiter in der Cloud weiterreichen gesetzeskonform optimal schützen, dann schützen Sie durch die dort verwendeten Verfahren auch gleichzeitig die Daten, die für Ihr Unternehmen wichtig sind.

Allerdings gibt es die eine oder andere Besonderheit. Firmenrelevante Daten wie Know how oder Kundenlisten sind für andere Unternehmen interessant. „Wer derartige Daten an eine Cloud übermittelt, sollte sich deshalb vorab darüber im Klaren sein, welche Zugriffsmöglichkeiten im Land des oder der Cloud Provider bestehen“, schreibt der IT-Verband Bitkom in seiner Studie zum Cloud-Computing.  Das kann beispielsweise ein Zugriff von staatlichen Stellen sein, den Sie so aus Deutschland nicht kennen oder ein per Gerichtsbeschluss staatlich sanktionierter Zugriff, mit dem Sie in dieser Form in Deutshcland nicht rechnen müssen.

Ein weiterer möglicher Schwachpunkt sind die Zugangsrechte für Ihre einzelnen Mitarbeiter, hier empfiehlt sich auch in der Cloud die Sorgfalt, die Sie auch in Ihrem firmeneigenen Netz walten lassen; schließlich können auch dort nicht alle alles lesen.

Cloud – ein Sündenbock?sünde cloud

Die Cloud ist nicht das Problem. Spionage als Ausrede zu nutzen, um keine Cloud Services einzusetzen, ist wie einem Kleinkind den Lutscher zu stehlen. Man macht es sich zu einfach. Fakt ist: in den Zeiten vor der Cloud, war es genau so möglich Spionage zu betreiben. Und diese wurde auch betrieben. Anbieter konnten ebenso, trotz ihrer Verträge mit den Anwendern, Daten heimlich an Geheimdienste weitergeben. Wäre Spionage im Zeitalter des Outsourcings genauso ins Fadenkreuz geraten wie heute, wäre wohl das Outsourcing verteufelt worden. Die heutige Diskussion ist maßgeblich ein Produkt der politischen Situation, in der ein Mangel von Vertrauen die Beziehung des ehemals engen Wirtschafts-, Militär- und Geheimdienstpartner prägt.

Die Cloud Typen

Verschiedene Cloud Typen im Überblickpri pu hy

Bei der sog. Private Cloud wird die Cloud-Infrastruktur durch einen Anbieter für eine einzige Organisation bereitgestellt und entsprechend genutzt. Die Infrastruktur kann dabei durch die Organisation selbst betreut/genutzt werden und befindet sich im Eigentum derselben oder eines Dritten oder in einer Kombination, wobei die Technik innerhalb oder außerhalb des eigenen Gebäudes betrieben wird.

Private Cloud: Die In-House-Variante
Laut dem Cloud Monitor 2015 nutzen derzeit 39 Prozent der Unternehmen in Deutschland IT-Services aus einer Private Cloud (sh. Abbildung 2). Damit ist dieses Modell das mit Abstand beliebteste. „Private“ bedeutet, dass die unternehmenseigene IT-Abteilung die Cloud-Umgebung einrichtet, betreibt und exklusiv den Fachabteilungen des Unternehmens zur Verfügung stellt. Das heißt beispielsweise, eine Business-Lösung wird „on premise“, also auf Servern und Storage-Systemen im Unternehmensrechenzentrum implementiert. Alternativ dazu besteht die Option, eine Hosted Private Cloud zu nutzen. In diesem Fall stehen die Server und Speichersysteme bei einem Hosting-Partner. Der Nutzer hat jedoch exklusiven Zugriff auf diese Systeme, sprich er muss die Infrastruktur nicht mit anderen Kunden des Providers teilen.
Der größte Vorteil einer Private Cloud ist, dass ein Unternehmen die volle Kontrolle über die cloud schlossAnwendung, die Daten und die IT-Infrastruktur hat. Die Cloud-Umgebung kann somit auf die speziellen Anforderungen eines Unternehmens zugeschnitten werden. Denn Rücksichtnahme auf andere, externe Cloud-User erübrigt sich.
Dazu muss die IT-Abteilung sicherstellen, dass die Komponenten der Cloud reibungslos funktionieren. In einer Private Cloud kann es schwierig sein, die IT-Ressourcen entsprechend der tatsächlichen Nachfrage bereitzustellen. In vielen Fällen gestalten sich Private Clouds daher überdimensioniert.

Public Cloud

Die Cloud-Infrastruktur wird der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Damit kann sie von beliebigen Personen oder Unternehmen genutzt werden. Aufgrund der Nutzung durch eine anonyme Öffentlichkeit stellt sich natürlich verstärkt die Frage nach einer entsprechenden Beachtung von Datenschutz und Datensicherheit.

Public Cloud – Bedenken
Dennoch setzten laut der Studie von KPMG und Bitkom im Jahr 2014 nur 16 Prozent der Unternehmen in Deutschland Public Cloud Dienste ein. Weitere acht Prozent erwägen dies. Dafür gibt es mehrere Gründe. Einer ist die Angst, dass Geschäftsdaten verloren gehen oder in falsche Hände geraten könnten, wenn ein Public Cloud Service genutzt wird. Speziell in der EU gelten zudem verschärfte Datenschutzregeln, vor allem bei der Bearbeitung personenbezogener Informationen. Passiert bei einem Cloud-Services-Provider (CSP) eine Datenpanne, haftet auch der Nutzer von Cloud-Services.
Ob ein Unternehmen eine Geschäftssoftware via Public Cloud beziehen möchte, hängt nach Angaben der Beratungsgesellschaft Gartner von individuellen Faktoren ab. Etwa ob die Anwendung unternehmenskritisch ist, welche Compliance- und Datenschutzvorschriften für das Unternehmen gelten, über welche IT-Infrastruktur es verfügt und in welchen Regionen es tätig ist. Ebenso wie KPMG erwartet Gartner, dass vor allem Unternehmen außerhalb der USA verstärkt auf Private Cloud und „Managed“ beziehungsweise „Hosted“ Private Cloud Angebote setzen, wenn es um Software as a Service geht. Allerdings gibt es eine weitere Alternative, die die Private mit der Public Cloud vereint: die Hybrid Cloud.public cloud
Dienstleister ist gefragt
Anders bei IT-Diensten, die über eine Public Cloud bezogen werden. In diesem Fall stellt ein Service Provider die Geschäftsanwendungen bereit, meist über Internet-Verbindungen. Die Hard- und Software zum Betrieb der Applikationen wird im Cloud-Rechenzentrum vorgehalten, dessen IT-Ressourcen sich mehrere Anwender teilen. Ein wesentlicher Punkt ist die Mandantenfähigkeit der IT-Systeme beim Cloud Service Provider: Es muss sichergestellt sein, dass die Daten der Kunden strikt getrennt voneinander gespeichert, bearbeitet und übermittelt werden. Das wird beispielsweise mithilfe von Technologien wie der Virtualisierung erreicht.
Im Bereich Software as a Service bietet eine Public Cloud folgende Vorteile:
  • Kurze Implementierungszeiten: Der Nutzer ordert beispielsweise eine Applikation beim Provider oder direkt beim Konzern.
  • Entlastung der eigenen IT-Abteilung: Betrieb und Wartung der Hard- und Software übernimmt der Cloud-Services-Provider.
  • Flexibilität: Es gibt kein Software-Lizenzmodell alter Prägung mehr. Abgerechnet wird auf Basis von Subskriptionsmodellen oder der Anzahl der tatsächlich genutzten Transaktionen.
  • Skalierbarkeit nach „oben und unten“: Der Anwender kann die Zahl der genutzten Software-Instanzen an den aktuellen Bedarf anpassen.
  • Ein hohes Sicherheitsniveau: Cloud-Rechenzentren verfügen meist über bessere Sicherheitseinrichtungen sowie Backup- und Desaster-Recovery-Systeme als Firmen-Datacenter.

Community Cloud

Es werden Dienste von mehreren Unternehmen genutzt, die ihre verschiedenen sozusagen privaten Dienste gemeinschaftlich in Anspruch nehmen. Das Eigentum, Management und der Betrieb der Technik und Software liegt in den Händen eines Einzelnen, der Gemeinschaft, bei einem Dritten oder in Kombination. Ähnliches gilt für den Standort der eingesetzten Technik.

Community Cloud ist ein Konzept des Cloud-Computing. In einer Community Cloud schließen sich Unternehmen oder Organisationen der gleichen Branche zusammen und bilden aus ihren Private Clouds die Community Cloud, die dann nur den Mitgliedern der Community zugänglich sind. Solche Clouds bieten sich überall dort an, wo Unternehmen oder Organisationen gleiche Anforderungen und Aufgaben haben und die gemeinsame Nutzung der vorhandenen Infrastruktur anstreben.

Der Vorteil solcher Clouds liegt in der Reduzierung des Kapazitätsbedarfs durch gemeinsame Benutzung von Ressourcen, in der Reduzierung des Overheads und der Kosten und der Vorbereitung zur Benutzung von anderen Cloud-Diensten. Außer der Infrastruktur können von den Community-Mitgliedern auch viele Anwendungsprogramme gemeinsam genutzt werden.

Hybrid Cloud

Die Infrastruktur der Cloud ist zusammengesetzt aus Diensten einer Privaten, Public und/oder Community Cloud. Dabei wird die Hardware und die Software unterschiedlich bezüglich der Eigentümer und der Art der Dienste genutzt.

Hybrid Cloud: Private und Public Cloud gehen Hand in Hand
hybrid cloudLaut einer Studie von IDC Deutschland erfreut sich das Hybrid Cloud Modell vor allem bei deutschen Unternehmen besonderer Beliebtheit. So nutzten im Jahr 2014 rund 15 Prozent eine Hybrid Cloud. Weitere 54 Prozent wollen bis Mitte 2016 ein solches Modell einführen. Damit sind Hybrid Clouds deutlich beliebter als Public Cloud Modelle.
Ein Hybrid-Ansatz lässt sich auf unterschiedliche Weise umsetzen. So bieten einige Systemhäuser und Service-Provider Hybrid Cloud Pakete an. Entsprechend den Vorgaben des Kunden wird im Unternehmensrechenzentrum eine Private Cloud aufgebaut, beispielsweise für die Bereitstellung von Business-Software, mit der geschäftskritische Daten bearbeitet werden. Andere IT-Services und Software-Lösungen werden via Public Cloud bezogen. Alternativ dazu kann ein Anwender in Eigenregie eine Private Cloud einrichten. Vor allem Unternehmen, die ihre IT-Infrastruktur virtualisieren, bevorzugen diesen Ansatz.
Ob eine Hybrid Cloud in Frage kommt, hängt jedoch stark von der vorhandenen IT-Infrastruktur im Unternehmen ab. Viele ältere Firmenrechenzentren lassen sich nur bedingt in eine „Cloud-Ready“-Struktur überführen. In diesem Fall ist es sinnvoll, externe Fachleute hinzuzuziehen, beispielsweise, wenn eine größere Business-Software im Rahmen einer Private Cloud implementiert werden sollen.

Cloud Computing & Wirtschaft

Cloud Computing in der Wirtschaft

Unbeachtet in der Wirtschaft ist Cloud Computing bereits als Trend in der Informations- und Kommunikationstechnologie zu sehen und bietet Unternehmen die Cloud Computing WirtschaftMöglichkeit, Software, Speicherkapazitäten und Rechenleistung individuelle für ein spezielles Nutzungsgebiet über das Internet zu beziehen und einzusetzen. Eine bedarfsgerechte, flexible Nutzung ist so möglich, bei der je nach Funktionsumfang, Nutzungsdauer und Anzahl von Nutzern individuell abgerechnet werden kann. Außerdem bietet der ortsunabhängige Zugang über verschiedene Endgeräte (Laptop, Tablet-PC, Smart Phone etc.) weitere Vorteile für den Nutzer. Egal wann kann somit auf erforderliche Informationen zugegriffen werden. IT-Anbieter sehen darin eine große Chance, sich in neuen Geschäftsfeldern mit neuen Geschäftsmodelle zu etablieren.

Die deutsche Wirtschaft nutzt bereits die Cloud

Viele Firmen nutzen bereits Cloud Modelle in ihrem Unternehmen. Laut Angeben der Firmen machen sie dabei mehrheitlich positive Erfahrungen mit der neuen Technologie. Sicherheitsbedenken sind jedoch keine Seltenheit und halten einige Unternehmen immernoch von einer kontinuierlichen Cloud Nutzung in allen Firmenbereichen ab. Besonders bei der Datensicherung innerhalb der Cloud werden viele Bedenken laut.
Die Entwicklung von Cloud Computing ist zu einer zentralen Technologie der Dateninfrastruktur geworden. Vergangenes Jahr haben in Deutschland rund 44 Prozent aller Unternehmen auf Cloud Computing gesetzt: Dies waren vier Prozent mehr als im Jahr daruf. Fast ein Viertel der Unternehmen plant bereits den Einsatz von Cloud Computing. Für einige Unternehmen bleibt die Nutzung von Cloud Computing jedoch immer noch uninteressant.

Cloud Computing scheint in den Augen der Firmen, welche es nutzern, zwar immer noch ein Risikothema zu sein, was die Sicherheit der Daten anbelangt, doch ist die umfassende Meinung durchweg positiv zu bewerten. denn Cloud wird genutzt und wird sich höchstwahrscheinlich auch in Zukunft noch weiter etablieren und von den Anbietern ausgebaut werden.

Ein großer Wunsch ist es, dass die gesamte deutsche Wirtschaft von den Vorteilen des Cloud Computing profitieren soll. Zu erkennen ist dies an den Plänen des Bundesministeriums für Wirtschaft in Deutschland, welche das Aktionsprogramm Cloud Computing initiiert haben. Gemeinsam mit Wirtschaft und Wissenschaft wird dieses Projekt arbeitsteilig umgesetzt. Folgende herausforderungen sind noch zu meistern und bestehen in folgenden Handlungsfeldern: Innovationsfreundliche Rahmenbedingungen schaffen, Internationale Entwicklungen mitgestalten, Orientierungswissen geben sowie Innovations- und Marktpotenziale erschließen.

Technologieprogramm „Trusted Cloud“

Darüber hinaus hat das BMWi auch das Technologieprogramm mit dem Namen „Trusted Cloud“ gestartet. Ziel ist estrist hierbei, die Entwicklung und die Erprobung innovativer und sicherer sowie rechtskonformer Cloud Computing Lösungen zu finden.

Vor allem sollen von neuen Cloud Programmen und cloud basierten Diensten mittelständische Unternehmen profitieren. Diverse Pilotanwendungen sollen dabei Nutzen und Vorteile der Cloud verdeutlichen. An den knapp 15 Projekten des Ministeriums sind rund 40 Unternehmen, 25 Einrichtungen aus dem Bereich der Wissenschaft und Forschung und fünf weitere Institutionen beteiligt. In jedem dieser einzelnen Projekt sind IT-Unternehmen sowie Anwenderunternehmen und Forschungsinstitute/ Universitäten vertreten. Es gibt vier Bereiche, in denen gearbeitet wird:

  • Entwicklung von Cloud Technologien
  • Anwendungen für die Industrie
  • Anwendungen für den Bereich Gesundheit
  • Anwendungen für öffentliche Einrichtungen.

Das Pilotprojekt zum Thema Datenschutz – eine Grundlage für rechtskonforme und wirtschaftliche Nutzung der Cloud

Mit diesem Projekt wird ein bedeutsames Problem zum Thema Datenschutzrecht bezüglich des Cloud Computings gelöst. Hier haben Datenschutzbehörden und Vertreter der Wirtschaft im Bereich des Projekts „Datenschutzzertifizierung für Cloud-Dienste“ zum aller ersten Mal einen gemeinsamen Prüfstandard entwickelt, der alle datenschutzrechtlichen Vorgaben für die Auftragsdatenverarbeitung in der Cloud erfüllt. Die Schwierigkeit vor dieser Lösungsoption war für die Unternehmen bislang nur mit hohem Aufwand erfüllbar, da datenschutzrechtliche Vorgaben nicht einfach zu erfüllen waren.

Das sogenannte Trusted Cloud Datenschutzprofil zur Datenschutzzertifizier auf anerkannten Standards  basierend, bezieht Cloud- und insbesondere datenschutzrechtliche Anforderungen mit ein. Dieses Projekt ist im Übrihgen ein Teil des bereits erwähnten Technologieprogramms Trusted Cloud.

Ein Beitrag zur IT-Sicherheit

Große Unternehmen mit 500 oder mehr Mitarbeitern, gehört das Cloud Computing mit 70 Prozent bereits zu einer  Standardanwendung im IT- und Geschäftsbereich. Im Mittelstand ist es circa jedes zweite Unternehmen. Selbst kleinere Betriebe mit 20 bis 100 Mitarbeitern liegt der Anteil der Nutzung bei rund 40 Prozent. Der Vorteil von Cloud Services ist besonders, dass sie Unternehmen flexibler, mobiler und effizienter arbeiten lassen. Außerdem kann darüber hinaus ein wichtiger Beitrag zur IT-Sicherheit geleistet werden.

Im Allgemeinen wird als Cloud Computing die bedarfsgerechte Nutzung von IT-Leistungen wie Speicherplatz, Rechenkapazitäten oder Software über Datennetze bezeichent. Es wird zwischen Private Cloud Computing (oder auch Intranet) und Public Cloud Computing (öffentliches Internet) unterschieden. Die Private Cloud wird wesentlich öfter eingesetzt als die öffentliche Cloud. Fast 40 Prozent der Unternehmen nutzen IT-Services aus einer privaten Cloud. B2C BeispielbildDas Public Cloud Computing wird hingegen nur sehr wenig eingesetzt, da von den Unternehmen her zu wenig auf die Sicherheit der Daten vertraut wird. Die Public Cloud sind gegenwärtig demnach vornehmlich für das Business-to-Consumer Geschäft von Bedeutung. Am allermeisten wird Software as a Service (SaaS) aus der – meist privaten – Cloud verwendet. Häufig genutzt werden also Groupware-Anwendungen mit Funktionen wie E-Mail, Messenger oder Terminplaner, Telefonie, Office-Programme, Lösungen für das Kundenmanagement und ERP für die Planung sowie Steuerung von betriebswirtschaftlichen Abläufen.

Große Sicherheitsbedenken im öffentlichem Bereich der Cloud

Die allergrößte und am meisten diskutierte Hürde für eine noch intensiviertere Nutzung von Cloud Computing sind die massiven Sicherheitsbedenken. Nahezu die Hälfte aller Unternehmen hat Sorge vor einem Datenverlust oder Datenklau. Auch sind rechtliche Unsicherheiten  für fast die Hälfte aller Firmen abschreckend und ein Hinderungsgrund für den Einsatz. Doch die Sorge vor Cyberangriffen sie berechtigt. Denn auch wenn sich neue Systeme etablieren, so ziehen die jenigen, welche kriminelle Absichten hüten schnell mit ausgeklügelten Ideen nach, um sich auch auf Neuerungen Zugriff zu verschaffen. Beid er Cloud stellt sich zudem auch die Frage, ob die eigene IT-Abteilung den Schutz vor einem Datendiebstahl besser gewährleisten kann als ein spezialisierter Cloud-Dienstleister. Wenn es um Leistungsfähigkeit, Aktualität und Reaktionsgeschwindigkeit geht, bieten viele Cloud-Lösungen enorm große Vorteile an.

Auch Compliance-Verstöße sind ein entscheidendes Hemmnis am Cloud Markt. Cloud Computing könnte somit die SicherheitsbedenkenEinhaltung von Compliance-Anforderungen gefährden, welche nur schwer geregelten Rahmenbedingungen in Einklang zu bringen sind. Realistisch betrachtet ist dieses Problem allerdings eher unwahrscheinlich. Tatsächlich sollen nur wenige Firmen Compliance-Vorfälle zu beklagen haben, welche mit ihren Cloud Lösungen verbunden gewesen sind. Aber auch bei den Anbietern des Cloud Services muss für mehr Transparenz gesorgt werden, was die Nutzung der abgespeicherten Daten betrifft. Was passiert zum Beispiel mit den jeweilgen Daten eines Unternehmens, wenn das genutzte Cloud Anbieterunternehmen Konkurs anmelden muss?

Das Cloud Computing

Was ist eigentlich Cloud Computing?buntig

Cloud Computing (frei übersetzt „Rechnen in einer Wolke“) versteht man ein Speichern von Daten in einem Rechenzentrum, welches nicht vor Ort ist, also nicht auf dem eigenem Heimcomputer. Man versteht unter Cloud Computing aber auch eine Ausführung von bestimmten Programmen, die nicht auf dem lokalen Arbeitsplatzcomputer oder Server installiert sind, sondern aus einer – metaphorisch gesprochen – „Wolke“ bezogen wird, die einem von einem Cloudanbieter zur Verfügung gestellt wird.

Technischer formuliert: Das Cloud Computing beschreibt eine Ansatz, abstrahierte IT-Infrastrukturen (z. B. Rechenkapazität, Datenspeicher, Netzkapazitäten oder fertige Software) dynamisch an den Bedarf anzupassen und über ein Netz zur Verfügung stellen. Das Angebot sowie die Nutzung der Dienstleistungen erfolgt dabei ausschließlich über technische Schnittstellen und Protokolle sowie über Browserfunktionen, welch esich vor Ort befinden. Die Spannweite der im Rahmen des Cloud Computings angebotenen Dienstleistungen umfasst das gesamte Spektrum der Informationstechnik und beinhaltet unter anderem Infrastruktur, Plattformen und Software. Diese Bereiche werden im Fachjargong IaaS (Infrastructure as a Service), PaaS (Platform as a Service) und SaaS (Software as a Service). „As a Service“ zeigt hier eindeutig, dass Cloudbereiche von einem bestimmten Anbieter zur Verfügung gestellt werden.

Über ein Netzwerk erolgt der Zugriff auf die entfernten Systeme, beispielsweise über das Netzwerk Internet. Von Firmen gibt es allerdings auch sogenannte „Private Clouds“, die Bereitstellung erfolgt hier über ein firmeninternes sogenanntes „Intranet“.

Wie ist Cloud Computing eigentlich entstanden?

Das Internet an sich hat seinenUrsprung in den 60er Jahren, erlangte aber erst in den frühen 90ern an echter Bedeutung für die Welt der Unternehmen. Man kann sagen, dass das Internet an sich im Jahr 1991 seine Anfänge hatte. 1993 wurde ein Webbrowser namens Mosaic vorgestellt, mit dem Benutzer Webseiten anzeigen konnten, die vorerst allerdings nur unbewegte Grafiken und Text enthielten. Dies brachte dann auch die ersten Websites von Unternehmen hervor – dabei handelte es sich vorwiegend um IT- und Technologieunternehmen.

Mit der Entwicklung und dem Ausbau von Internet und Internetverbindungen allgemein, wurde es schneller und zuverlässiger. Dann entwickelte sich auch eine neue Art von Unternehmen – der sogenannte Application Service Provider (kurz: ASP) oder Anwendungsdienstleister. Diese Unternehmen führten vorhandene geschäftliche Anwendungen für Kunden aus. Das Geschäft lief so ab, dass der jeweilige ASP die EDV-Hardware kaufte und die Anwendung am Laufen hielt, während der oder auch die Kunden eine monatliche Gebühr entrichteten und über das Internet auf die Anwendung zugreifen konnten.

cloud halfCloud Computing hatte allerdings erst zur Jahrtausendwende seinen eigentlichen Durchbruch und wurde zu der Art von Service, wie wir ihn heute kennen. Zu diesem Zeitpunkt nutzte salesforce.com seine eigene mandantenfähige Anwendung und stellte diese vor. Diese Anwendung wurde unter Berücksichtigung folgender Punkte konzipiert:

  • Ausführung in einer Cloud
  • Zugriff auf die Cloud per Internet (über einen Webbrowser)
  • Simultane Nutzung mit einer große Zahl an Kunden zu niedrigen Kosten

Seitdem ist die Cloud gewachsen: 2013 wurden weltweit circa 47 Mrd Dollar für Cloud-Services ausgegeben. Vorrausichtlich wird sich diese Summe bis circa 2017 mehr als verdoppeln, ergo auf über 108 Mrd Dollar, eben weil immer mehr Unternehmen in Cloud-Services als Grundlage für neue, wettbewerbsfähige Angebote investieren.

Cloud Computing für den privaten Gebrauch

„Rechnen in der Wolke“ – dieser Begriff könnte wohlmöglich irreführend sein, denn mit Wolken hat die Technik, welche dahintersteckt, wenig zu tun. Gemeint ist damit – wie auch bereits beschrieben – dass sich Software oder Dateien nicht mehr auf der Festplatte eines, meiste des eigenen, Computers befinden, sondern auf dem Server eines Anbieters. In einer Cloud lassen sich verschiedenste Dinge speichern, etwa Fotos, Videos, E-Mails, E-Books, Musikdateien oder digitale Zeitschriften. Auch Computerspiele werden in der Cloud für Liebhaber zur Verfügung gestellt. Auf eine Cloud hat der Benutzer dieser rund um die Uhr Zugriff – bei funktionierendem Internetzugang. Theoretisch nutzt die Mehrheit der Bürger Cloud Computing schon lange, nur war der Ausdruck noch nicht sehr bekannt.

Was bietet Cloud Computing?

Cloud Computing bietet vor allem hohe Flexibilität. Hier einige Beispiele aus der Praxis: Wer einen Web.de- oder Googlemail-Zugang hat, kann von jedem Computer mit Internetanschluss auf der ganzen Welt darauf zugreifen, ohne dass er eine spezielle Software herunterladen muss. Diesen Vorteil nutzen viele Menschen bereits wie ganz selbstverständlich, ohne sich dabei bewusst zu sein, dass es sich bei dieser Möglichkeit der Nutzung um einen Cloud-Service handelt. Auch wer bloggt, also auf einer Seite immer wieder aktuelle Beiträge über ein bestimmts Thema veröffentlicht, ein Facebook- oder Twitter-Konto hat, der nutzt bereits Kapazitäten aus der Cloud. Hier liegt bereits ein erster Vorteil für Cloud Computing auf der Hand: Die Nutzung ist absolut frei und flexibel und ganz besonders ist sie standortunabhängig, denn der Nutzer ist nicht an ein bestimmtes Endgerät gebunden. Ein wieteret Vorteil ist, dass sich der Anwender nicht um nötige Softwareaktualisierungen kümmern. Außerdem ist die Cloud oftmals auch sehr günstig, denn der Nutzer ist nicht auf einen leistungsstarken Rechner mit sehr viel Speichervolumen angewiesen und ein einfacheres Modell ist vollkommen ausreichend. Dieser äußerst günstige und mit unter geschenkte Speicherplatz ist auch einer der größten Vorteiel von Cloud Computing. Viele Anbieter schenken ihren Kunden Speicherplatz, wenn sie sich ein Konto einrichten. Wer dann die Anwendung auch noch von unterschiedlichen Geräten nutzt – PC, Tablet, Smart Phone – bekommt oft noch mehr Speicherplatz. Auch gilt dies oft bei Neukundenwerbung, im Sinne von Kunde wirbt Kunde. Auch die Anbieter der eigenen Geräte stellen keine Einschränkungen bei einem kostenlosen Cloud-Speichervolumen dar – es ist also egal, ob man Windows-Kunde ist oder Apple- oder Android-Geräte benutzt. Auch ist dies sehr von Vorteil, wenn es um die Datensicherung geht – denn wer die richtigen Häkchen setzt, muss sich eigentlich auch gar nicht mehr um eine Sicherungsdatei kümmern. Die einzelnen Geräte speichern Fotos, eBooks und Musiktitel automatisch in der genutzten Cloud, ergo auf dem Server des Anbieters der Cloud. Wenne sdann im aller schlimmsten Fall zu einem Festplattencrash kommt oder gar das Smartphone verloren  geht, ist der Schaden nur halb so schlimm, da die meisten Daten bereits doppelt gesichert sind. Es gibt hier allerdings sehr viele individuelle Lösungen, je nach Anbieter und Vertragseinrichtung.

Eine kostenlose Cloud nutzen oder doch lieber Geld ausgeben?bilder

Kostenlos oder lieber zahlen, das ist die Frage. Es gilt ganz allgemein: Wer gut organisiert ist, kann seine Daten auf viele kostenlose Cloudspeicher verteilen, ohne dabei durcheinander zu kommen. Bei großen Datenmengen kann man schnell das Pech haben, dass der Gratis-Speicher schnell ausgefüllt ist. Um viele und große Dokumente in einer Cloud zu haben, der muss höchstwahrscheinlich für seinen Speicherplatz auch etwas zahlen. Erst dann wird auch ein Vertrag auszufüllen sein, indem alle Bedingungen aufgelistet sind.